Skip to content
Published 8. Dezember 2019

Konzepte und Frameworks wie Industry 4.0 oder Utility 4.0 stellen in ihrer Grundsätzlichkeit oft alles in Frage, was bisher als gut und gesichert galt. Die Art und Weise wie digitale Produkte und Dienstleistungen funktionieren (z. B. über Netzwerkeffekte), wie sie überhaupt entstehen (z. B. kundenzentriert-iterativ), auf welchen Märkten mit welchen Spielregeln (z. B. “The winner takes it all!”) sie sich behaupten müssen.

Nur, wer soll das alles denn überhaupt machen? Also welche (diverse, Cross-funktionale Mischung von) Menschen mit welchen (T-Profil-artigen) Kompetenzen in welchen (agil-dezentral aufgebauten) Organisationsstrukturen sollen sich diese 4.0-Produkte ausdenken und bauen?

Volker Aumann sucht solche Menschen bzw. kämpft den “war of talents” mit und für andere Unternehmen und sagt, dass eine

“… zentrale Herausforderung des Recruitings im Zeitalter des digitalen Wandels [darin] besteht …, Menschen mit Qualifikation zu gewinnen, die sie bisher noch nicht kennen – für Stellen, die es in den vorgegebenen Personalplänen (noch) nicht gibt mit einem Mindset und einer Kultur, die irgendwie anders ist als gewohnt.”

Na super, höre ich das mittelgroße Stadtwerk von nebenan sagen. Wie soll ich das denn noch schaffen?

  • Wie soll ich Digitalexperten von einem kommunalen Unternehmen überzeugen, in dem heute immer noch überwiegend Männer einer wohnortnahen Beschäftigung zur Daseinsvorsorge nachgehen?
  • Wie kann ich meinen kommunalen purpose mit einer authentischen Bewerbermarke positiv rüberbringen, wohlgemerkt über den gesamten Bewerbungsprozess hinweg als rundum perfekte candidate experience?
  • Wie soll ich ankommen gegen den neuen Super-Konzern E.on/innogy, insbesondere wenn es um attraktive Gehälter, spannende Aufgaben und große Budgets angeht?

Vielen dieser Fragen gehe ich mit Volker im Podcast auf den Grund inkl. meiner persönlichen all-time-favourite-Frage, warum Stadtwerke nicht einmal statt eines technischen einen digitalen Geschäftsführer einstellen oder wenigstens suchen.

Noch viel mehr ist natürlich nachzulesen in seinem mit Utility 4.0-Buchbeitrag „Recruiting im Zeitalter von Utility 4.0 – Perspektiven für die Energiewirtschaft“ (hier einzeln oder als Bestandteil des kompletten Bandes bestellbar).

Sei der Erste der einen Kommentar abgibt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.