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Published 5. Oktober 2022

– Als Werber in die Energiewirtschaft –

Sascha Schlosser ist im Grunde ein waschechter Werber, den es zum Glück irgendwie in die doch wenig glamouröse Energie- und IoT-Wirtschaft verschlagen hat. Der frankophile Lebe- und Begeisterungsmensch hat sich über verschiedenen Unternehmen hochgearbeitet von der Messstelle zum LoRa-Sensor zum IoT-Netzwerk und jetzt zuletzt bei Digimondo zum Digitalen Zwilling ganz oben in der sogenannten Applikationsschicht. Als Geschäftsführer und Chief Marketing Officer will er das Hamburger Start-up, das vor 5 Jahren aus dem E.on-Konzern entstanden ist, zum Scale-up pushen.

– IoT ist reif für den Massenmarkt –

Denn IoT-Projekte waren lange Jahre vor allem show-case-Lösungen für das Innovations-Schaufenster vieler Energieversorger, die es dann aus vielfältigen Gründen doch nicht als pro-case ins Kerngeschäft und in den Massenmarkt geschafft haben. „Mittlerweile aber steht die Technik“, sagt Sascha, der Spieltrieb der ersten Anwender:innen genauso wie die Kinderkrankheiten seien überstanden und der Anbietermarkt hätte sich auch wohltuend konsolidiert.

– Noch ein Schuss Mut & Offenheit –

Es könnte also losgehen mit der systematischen Digitalisierung der Energie- und Klimawende, vorausgesetzt die Köpfe der Entscheider:innen vor allem aus den nicht-technischen Bereichen öffnen sich noch ein wenig mutiger für die neue IoT-Technik genauso wie die IT-Archiktekturen der Energieversorger.

Viel Freude beim Hören!

Ein Kommentar

  1. Gerhard Radtke Gerhard Radtke

    Interessanter Podcast, hat mir sehr gut gefallen. Anbei ein paar Anmerkungen von meiner Seite:
    In Deutschland hatten wir einen Paradigmenwechsel bez. Regelsetzung im Bereich Smart Meter Rollout. Hat bislang die Branche selber inkl. der dazugehörigen Verbände sich selber die technischen Standards gesetzt, so hat diese Aufgabe bim Smart Meter Rollout der Gesetzgeber selber übernommen. Das ist aus meiner Sicht der Hauptgrund, warum das alles so lange dauert. Es ist aus meiner Sicht mehr als suboptimal technische Rahmenbedingungen so detailliert vorzugeben, wie man es im SMR getan hat.

    Wenn der Rollout nur deshalb durchgezogen wird, weil er too big too fail ist, kommen mir erhebliche Zweifel. Nur weil da sehr viel Geld investiert würd und wir, das einfach durchzuziehen ist nicht richtig.

    Mit den Werkzeugen aus der Werkzeugkiste für klassische Verteilnetze, eine neue zelluläre Infrastruktur aufzubauen und zu betreiben, wie man sie für die Netz evon morgen benötigt, wird nicht funktionieren, Wir brauchen neue Werkzeuge sonst wird das niemals funktionieren.

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